Allgemeine Geschäftsbedingungen

Reparatur und Wartung von Holzblasinstrumenten

Christopher von Mammen
Parsevalstraße 13
95032 Hof
Telefon: 09281 5933599
E-Mail: christophervonmammen@gmail.com

Stand: Oktober 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen Christopher von Mammen (nachfolgend „Auftragnehmer“) und Verbrauchern über die Reparatur, Wartung, Pflege und Instandsetzung von Holzblasinstrumenten, insbesondere Klarinetten, Querflöten und Saxophonen.

Abweichende Vereinbarungen gelten nur, wenn sie ausdrücklich zwischen dem Auftragnehmer und dem Kunden getroffen wurden.

Zwingende gesetzliche Verbraucherrechte bleiben von diesen AGB unberührt.

2. Vertragsschluss

Reparaturaufträge können persönlich, telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.

Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Auftragnehmer den Auftrag des Kunden ausdrücklich annimmt. Die Annahme kann beispielsweise durch eine Auftragsbestätigung per E-Mail erfolgen.

Der vereinbarte Reparaturumfang und gegebenenfalls vereinbarte Kostenobergrenzen werden nach Möglichkeit in Textform festgehalten.

Die bloße Einsendung oder Übergabe eines Instruments stellt noch keine Zustimmung zu nicht vereinbarten Reparaturarbeiten dar.

3. Kostenvoranschläge

Kostenvoranschläge werden grundsätzlich kostenlos erstellt.

Ein Kostenvoranschlag beschreibt die voraussichtlich erforderlichen Arbeiten und die dafür zu erwartenden Kosten. Er ist unverbindlich, sofern er nicht ausdrücklich als verbindliches Angebot bezeichnet wird.

Stellt sich während der Reparatur heraus, dass weitere Arbeiten erforderlich sind oder die voraussichtlichen Kosten wesentlich höher ausfallen als zunächst angenommen, informiert der Auftragnehmer den Kunden vor Durchführung der zusätzlichen Arbeiten.

Zusätzliche Arbeiten werden nur nach Zustimmung des Kunden ausgeführt. Die Zustimmung kann insbesondere per E-Mail erfolgen.

Lehnt der Kunde die zusätzlichen Arbeiten ab, werden die weitere Vorgehensweise und gegebenenfalls die Kosten für bereits vereinbarte und erbrachte Leistungen abgestimmt.

4. Durchführung der Reparatur

Die Reparatur erfolgt entsprechend dem vereinbarten Auftrag und nach den fachlichen Möglichkeiten des Auftragnehmers.

Je nach Zustand und Bauart des Instruments können insbesondere folgende Arbeiten erforderlich sein:

  • Reinigung und Pflege mechanischer Bauteile
  • Justierung und Regulierung der Klappenmechanik
  • Austausch oder Bearbeitung von Polstern, Korken und Filzen
  • Beseitigung von Undichtigkeiten
  • Instandsetzung beschädigter oder verschlissener Bauteile
  • Wartungs- und Einstellarbeiten

Welche Arbeiten tatsächlich durchgeführt werden, richtet sich nach dem individuellen Auftrag.

Bei älteren Instrumenten, Vorschäden, Materialermüdung oder bereits unsachgemäß ausgeführten Reparaturen kann sich während der Arbeiten weiterer Reparaturbedarf ergeben. In diesem Fall gilt die Regelung zu zusätzlichen Arbeiten gemäß Ziffer 3.

5. Zustand und Vorschäden

Der Kunde soll den Auftragnehmer vor Beginn der Reparatur über ihm bekannte Vorschäden, frühere Reparaturen und sonstige Besonderheiten des Instruments informieren.

Erkennbare Vorschäden und der bei der Annahme feststellbare Zustand können dokumentiert werden.

Bei Holzblasinstrumenten können beispielsweise Risse, Materialermüdung, beschädigte Klappen, verschlissene Polster oder bereits bestehende Undichtigkeiten den Reparaturaufwand beeinflussen.

Für Schäden, die bereits vor der Übergabe vorhanden waren, haftet der Auftragnehmer nicht, sofern er diese nicht selbst verursacht hat und keine andere gesetzliche Haftung besteht.

6. Ersatzteile und Materialien

Die Auswahl geeigneter Ersatzteile und Materialien richtet sich nach dem Reparaturauftrag und den technischen Anforderungen des jeweiligen Instruments.

Besondere Wünsche des Kunden, beispielsweise hinsichtlich bestimmter Materialien oder Ersatzteile, sind vor Beginn der betreffenden Arbeiten zu vereinbaren.

Sind bestimmte Ersatzteile nicht verfügbar oder nur mit erheblicher Verzögerung lieferbar, informiert der Auftragnehmer den Kunden über wesentliche Auswirkungen auf die Reparatur.

7. Reparaturdauer

Vereinbarte Fertigstellungstermine werden nach Möglichkeit eingehalten.

Sofern kein verbindlicher Termin vereinbart wurde, richtet sich die Reparaturdauer nach Art und Umfang der Arbeiten sowie der Verfügbarkeit erforderlicher Ersatzteile.

Absehbare wesentliche Verzögerungen werden dem Kunden mitgeteilt.

8. Vergütung und Zahlung

Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Reparaturauftrag und gegebenenfalls nach einem vom Kunden angenommenen Angebot.

Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist die Vergütung nach Abschluss der Reparatur und Rechnungsstellung fällig.

Gesetzliche Rechte des Kunden bei bestrittenen oder mangelhaften Leistungen bleiben unberührt.

Abschlagszahlungen oder Vorauszahlungen werden nur vereinbart, wenn dies im Einzelfall ausdrücklich festgelegt wurde.

9. Versand und Transport

Der Kunde kann das Instrument persönlich übergeben oder nach vorheriger Abstimmung an die Werkstatt senden.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, das Instrument für den Versand angemessen und transportsicher zu verpacken. Bei empfindlichen Instrumenten sind insbesondere geeignete Polsterung und ein stabiler Versandkarton zu verwenden.

Die Kosten für den Hin- und Rückversand sowie die Auswahl des Versanddienstleisters werden vorab vereinbart.

Der Auftragnehmer informiert den Kunden, sobald das Instrument eingegangen ist, soweit dies organisatorisch möglich ist.

Für Verlust oder Beschädigung während des Transports gelten die gesetzlichen Vorschriften und die konkrete Vereinbarung zur Organisation des Versands. Eine Haftung wird nicht ausgeschlossen, soweit sie gesetzlich besteht.

Bei Rücksendung wird das Instrument angemessen verpackt. Besondere Versandwünsche, etwa eine zusätzliche Transportversicherung, sind vorab abzustimmen.

10. Abholung und Rückgabe

Nach Abschluss der Reparatur wird der Kunde darüber informiert, dass das Instrument abholbereit ist oder für den vereinbarten Rückversand vorbereitet wird.

Die Abholung oder Rücksendung erfolgt nach der getroffenen Vereinbarung.

Sollte sich die Abholung erheblich verzögern, bemühen sich beide Seiten um eine angemessene Lösung. Zusätzliche Lagerkosten werden nicht automatisch erhoben, sondern bedürfen einer rechtlich zulässigen Grundlage und gegebenenfalls einer vorherigen Vereinbarung.

11. Gewährleistung

Für Mängel der erbrachten Reparatur gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.

Der Kunde kann im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen insbesondere Nacherfüllung verlangen und gegebenenfalls weitere gesetzliche Rechte geltend machen.

Die gesetzlichen Rechte des Kunden werden durch diese AGB weder ausgeschlossen noch unangemessen eingeschränkt.

12. Haftung

Der Auftragnehmer haftet nach den gesetzlichen Vorschriften.

Eine Haftungsbeschränkung gilt nicht bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten, bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie in sonstigen Fällen, in denen eine Haftungsbeschränkung gesetzlich unzulässig ist.

Die Haftung für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

13. Widerrufsrecht

Bei Verträgen, die ausschließlich über Fernkommunikationsmittel wie Telefon oder E-Mail geschlossen werden, kann dem Kunden als Verbraucher ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen.

Besteht ein Widerrufsrecht, wird der Kunde gesondert über die Voraussetzungen, Fristen und Folgen des Widerrufs sowie über das Muster-Widerrufsformular informiert.

Diese AGB ersetzen keine gegebenenfalls erforderliche Widerrufsbelehrung.

14. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze verarbeitet, soweit dies für die Bearbeitung von Anfragen, die Durchführung von Reparaturaufträgen, die Kommunikation mit Kunden und die Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist.

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die gesonderte Datenschutzerklärung auf der Website des Auftragnehmers.

15. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender gesetzlicher Bestimmungen des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht entzogen wird.

Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, gelten an ihrer Stelle die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt im Rahmen der gesetzlichen Regelungen unberührt.